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Beratungsstelle Arbeit in Düsseldorf beteiligt sich mit lokalen Aktionen am Welttag für menschenwürdige Arbeit

Zeichen gegen prekäre Beschäftigung und für bessere Arbeitsbedingungen: Aktionswoche mit Fokus auf Fahrerinnen und Fahrer von Essenslieferdiensten

Anlässlich des Welttags für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober beteiligte sich die Beratungsstelle Arbeit in Düsseldorf mit verschiedenen Aktionen an der landesweiten Aktionswoche gegen Arbeitsausbeutung. Gemeinsam mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) und weiteren Partnern informierte sie Beschäftigte über ihre Rechte und zeigt Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten auf.

Ein besonderer Schwerpunkt lag diesmal auf der Situation von Fahrerinnen und Fahrern von Essens- und Kurierdiensten. Sie werden gezielt angesprochen und zu arbeits- und sozialrechtlichen Fragen sowie zu fairen Arbeitsbedingungen informiert.

Ausbeuterische Beschäftigung ist auch in Nordrhein-Westfalen weiterhin Realität. Dazu gehören beispielsweise die Umgehung des gesetzlichen Mindestlohns, Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz oder eine fehlende Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Viele Beschäftigte kennen ihre Rechte nicht oder wissen nicht, an wen sie sich bei Problemen wenden können.

Aktionen in Düsseldorf und Duisburg

Im Rahmen der Aktionswoche war die Beratungsstelle Arbeit an mehreren Orten in Düsseldorf und Duisburg präsent. An den S-Bahn-Stationen Düsseldorf-Bilk, Düsseldorf-Hamm und Düsseldorf-Flughafen informierte das Team Pendlerinnen und Pendler sowie Beschäftigte aus dem Logistikbereich über ihre Rechte im Arbeitsleben und bestehende Beratungsangebote.

Im Mittelpunkt standen faire Arbeitsbedingungen sowie arbeits- und sozialrechtliche Fragen. Mit den aufsuchenden Aktionen erreichte die Beratungsstelle Beschäftigte unmittelbar an ihren Arbeits- und Pendelorten und machte auf Unterstützungsmöglichkeiten bei prekärer Beschäftigung und Arbeitsausbeutung aufmerksam.

Neues mobiles Beratungsangebot

Auch über die Aktionswoche hinaus erweitert die Beratungsstelle Arbeit ihr niedrigschwelliges Angebot. Ab dem 12. Oktober 2026 startet gemeinsam mit der Ukrainischen Beratungsstelle am Bertha-von-Suttner-Platz eine Pilotphase. Dort bietet die Beratungsstelle Arbeit künftig alle zwei Wochen eine mobile Sprechstunde an.

Das Angebot richtet sich insbesondere an Menschen, die Unterstützung bei arbeits- und sozialrechtlichen Fragen benötigen. Durch die mobile Beratung soll ein unkomplizierter Zugang zu Informationen und Hilfe ermöglicht werden.



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